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ÜBER RYCHNOV IN KÜRZE

 Die erste Erwähnung über RYCHNOV NAD KN̎NOU stammt aus dem Jahre 1258. Der Name der Stadt wurde aus dem deutschen Reichenau ins Tschechische übernommen. Am Meisten bewährte sich hier der Beruf des Leinewebers, deshalb wurde die Stadt auch Leineweber Rychnov genannt.

 Die Dominante der Stadt ist das Schloß derer von Kolowrat, es wurde von J. B. Santini vorgeschlagen und in den Jahren von 1676 bis 1690 erbaut. Dem selben Autor wird auch die Portalseite der benachbarten DREIFALTIGKEITSKIRCHE zugeschrieben (1594-1602). Die ursprüngliche Kirche der Jungfrau Maria (heute Kirche des heiligen Havel) wurde etwa im 11. Jahrhundert gegründet. Die Friedhofskapelle DER VERWANDLUNG DES HERRN wurde im Jahre 1868 an der Stelle der ursprünglichen, eher gothischen Kapelle erbaut. Der Bau des Rathauses auf dem Alten Markt wurde im Jahre 1804 beendet. Zwischen den Weltkriegen wurde das Gymnasium F. M. Pelcl (1924) und das Landratsamt (1928) erbaut, es entstand im Stadtteil Sibiø (Sibirien) ein Villenviertel und der Ausflugsort Studánka (die Quelle) wurde ausgebaut.

 Besonders blühte die Stadt in den 90ger Jahren des 20. Jahrhunderts auf - es entstand ein neuer Pavillon des Krankenhauses, die Fassaden der Häuser des Alten Marktes wurden repariert, das städtische Hotel Havel erlebte eine Generalüberholung, es wurde das jüdische Museum Podorlicko und die Gedenkstätte des Schriftstellers Karel Poláèek in der rekonstruierten Synagoge eröffnet und es wurde ein Heim der Charitas für mental gestörte Kinder und Jugendliche eröffnet.

 Kulturhistorisch ist Rychnov auch mit der Geschichte der Böhmischen Brüder verbunden (in der Stadt existierte der erste Sitz ihrer Bischöfe, im nahen Slemeno stand ihre brüderliche Gedenkkiefer). Die Kolowratsammlung, die sich im Schloß befindet, stellt eine ausgezeichnete Kollektion von Gemälden aus dem 15. bis 19. Jahrhundert vor. Die Gallerie „Orlická Galerie“ konzentriert Werke von Künstlern, die mit dieser Region verbunden sind. Neben dem alten Glockenturm mit der drittgrößten Glocke in Tschechien, sie heißt KryŠtof (Christoph, hier klingt) und wiegt 59 Doppelzentner, stand das piaristische Gymnasium, gegründet im Jahre 1714 (abgebrand im Jahr 1918). In den 90ger Jahren wurde ebenfalls die kirche des heiligen Havel und der benachbarte Glockenturm repariert.

 In der Stadt befinden sich z. B. zwei Grundschule, eine mittlere Industrieschule für Maschinenbau und das Gymnasium F. M. Pelcl.

 Hier finden ebenfalls ganzstaatliche und internationale Aktionen statt: Rychnovská osmièka (die rychnover Acht) - ein Festival von Amateurfilmen und Videoprogrammen, Filmový smích (das Lachen des Filmes) - ein Filmfestival mit internationaler Teilnahme, Chorus camera - ein weltweiter Wettbewerb von Kammerchören, Šlitrovo jaro (Šliters Frühling) - gewidmet der Persönlichkeit Jiøí Šlitr, Poláèkovo léto (Poláèeksommer) - gewidmet dem hier gebürtigen Schrifsteller Karel Poláèek.

 Von unseren Persönlichkeiten erwähnen wir  FrantiŠeK MARTIN Pelcl (18.- 19. Jahrhundert) - erster Professor der tschechischen Sprache und Literatur an der Prager Universität,  Magdalena Dobromila RETTIGOVÁ – Schriftstellerin, VÁCLAV ALOIS Jung (19.-20. Jahrhundert) - Dichter, BOHUSLAV Balbín (17. Jahrhundert) – aufgeklärter Priester, Jiøí Rychnovský (16.-17. Jahrhundert) - Komponist. Aus dem 20. Jahrhundert: Karel Poláèek - Schriftsteller, Jiøí Šlitr - Komponist, Maler,  Rudolf Zrùbek - Ätnograph, Jan Jirásek und Zbynìk Matìjù - Komponisten, KAREL ŠTRÉGL –  Dirigent,  Lumír Nedvídek, Ludmila Lojdová, jiøí kaloè, Alena Nievaldová und Josef Martinec - Maler, Pøemysl Omrt - Kunstschmied, Petr Markov - Schriftsteller, Jindøich Štemberka - Gründer der Touristenbewerbegung im Adlergebirge, und RudolF ROKL  - Virtuos.

             Von den Industriebetrieben ist in Rychnov nad Knìžnou der Größte der Schloßhersteller FAB. Von den Handelsfirmen entwickelt sich stürmich das Handelszentrum LIMA, aufgebaut aus der Textilfabrik Pleas, die dem ursprünglichen Inhaber Jiøí Mach zurückgegeben wurde.

                                   

                                                                                     




 


                                                © autor PhDr. Josef Krám                                                                                                           © webdesign Jiøí Krám